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10. Junggesellenolympiade in Roderath am 28. Juni 2015

Zuletzt aktualisiert am 7. Mai 2018 22:10 Uhr von Presse-Eifel

Bei schönstem Wetter zog es neben den 17 teilnehmenden Vereinen auch mehrere hundert Zuschauer nach Roderath, wo zum mittlerweile 10. Mal die bekannte Junggesellenolympiade stattfand. Für viele ist dieser Termin eine persönliche Pflichtveranstaltung, bei der man auf keinen Fall fehlen darf. Nach dem feierlichen Einzug des olympischen Läufers, der das Feuer entzündete, wandte sich zunächst der Bürgermeister der Gemeinde Nettersheim, Wilfried Pracht, mit einigen Worten an die Anwesenden. Anschließend konnten sich die Vereine in 6 verschiedenen Disziplinen, die Wochen zuvor von den Roderather Junggesellen ausgearbeitet und getestet wurden, messen. Bei dem ersten Spiel „Parcours“ war, kam es besonders auf eine gute Kommunikation, sowie Geschicklichkeit der Spieler an. Nachdem alle 17 Vereine dieses Spiel bestritten hatten, stand die nächste Disziplin an. Das Highlight an diesem sonnigen Nachmittag war sicherlich das Wasserspiel „Kartoffeln sammeln“. Die Roderather hatten mühevoll ein großes Becken errichtet und mit Wasser, Blumenerde und Kartoffeln gefüllt.

Nun starteten alle Vereine mit jeweils einem Spieler gleichzeitig. Durch die Blumenerde wurde die Sicht auf die am Grund des Beckens liegenden Kartoffeln verdeckt und kein Spieler konnte es sich erlauben, nur vom Rand aus, trocken das Spiel zu überstehen. Nachdem der erste Schock nach dem Sprung ins kalte Wasser vorüber ging, sah man in allen Gesichtern helle Begeisterung Weitere Wettkämpfe waren „Staffellauf“, „Sackhüpfen“ und „Nachbars Bier“, bei dem die Spieler eine Bierflasche auf der Rückseite eines Maschendrahtzaunes nach oben, über den Zaun transportieren mussten.

Als letzte Disziplin wurde nun das traditionelle Wettessen durchgeführt. Das Menü setzte sich aus einer Portion Kartoffelpüree, einer Hand voll Salzstangen, etwas Heringsfilet und einem Roderather (Traditionelles Getränk in der Gaststätte „Zum Jägerstützpunkt“) zusammen. Wie im letzten Jahr, setzte sich hier ein junger Mitstreiter des JGV aus Pesch gegen die Konkurrenz durch. Nachdem nun auch das letzte Spiel beendet war, kam es zur Siegerehrung. Das Team vom JGV Hohn/ Kolvenbach konnte sich unter den 17 Vereinen durchsetzen und bekam den Wanderpokal, der seit 1989 verliehen wird, überreicht. Den zweiten Platz erkämpfte sich der JGV Wachendorf, der in diesem Jahr zum ersten Mal teilnahm. Die Vorjahressieger vom Maikomitee Marmagen landeten auf dem dritten Platz. Besonders hervorzuheben ist auch der JGV Pesch, dem wegen seiner besonders fairen Spielweise der Fairnesspokal überreicht wurde.

Abschließend möchte sich der JGV Roderath bei allen teilnehmenden Vereinen, aber vor Allem auch bei den ehrenamtlichen Helfern der Löschgruppe Roderath, dem Islandpferde Reiterverein Roderath und der Dorfbevölkerung recht herzlich bedanken. Ohne diese Unterstützung wäre eine solche Durchführung der Junggesellenolympiade nicht zu realisieren.

Bildquellen:

  • Foto Bericht: JGV Roderath

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