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70. Eifeler Musikfest 2015 im Kloster Steinfeld

Der Kreis Euskirchen und der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Steinfeld laden am 30. und 31. Mai 2015 zum 70. Eifeler Musikfest in das Kloster Steinfeld, Kall-Steinfeld, ein.
Zum Auftakt mit dem Kammerkonzert am 30. Mai (19 Uhr, Ehemalige Klosterbibliothek) gibt es Romantische Kammermusik. Das Programm enthält Werke von Johannes Brahms (1833 – 1897) und Franz Schubert (1797 – 1828).
Aufgeführt werden die Stücke von dem Ensemble Fiammiferi.

Zum Festhochamt am 31. Mai (10 Uhr, Basilika Steinfeld) steht die „Missa solemnis C-Dur KV 317 Krönungsmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart im Mittelpunkt.
Bereits seit vielen Jahren ist die musikalische Gestaltung des Festhochamtes am Dreifaltigkeitssonntag der Beitrag des seit 1972 bestehenden örtlichen Chores zum Eifeler Musikfest. Spielen werden die Chöre aus Scheven und Steinfeld, die Solisten und das Orchester. Andreas Warler begleitet den Gottesdienst an der König-Orgel.
Die künstlerische Leitung liegt seit seiner Gründung in den Händen von Hans Peter Göttgens. Unterstützt wird Herr Göttgens von Herrn Werner Harzheim. Darüber hinaus ist Göttgens seit vielen Jahren auch der Intendant der Eifeler Musikfeste und damit verantwortlich für das gesamte Programm.

Abgeschlossen wird das Programm dann am Sonntag (16 Uhr, Basilika Steinfeld) durch das Festkonzert. Hier stehen, unter der Leitung von Paul F. Irmen, Werke von Joseph Haydn (1732 – 1809) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) im Vordergrund. Irmen leitet in diesem Festkonzert die Vokalsolisten, die Chorgemeinschaft Allegro Vivace, den Kirchenchor Marmagen und die Philharmonie Südwestfalen – Staatsorchester NRW.

Seit einigen Jahren wird der Kammermusikabend durch ein musikalisches Festmenü, realisiert durch die Firma esskultur, hinter der Annette Hartmann aus Euskirchen-Kirchheim steht, beendet. Da hierfür nur eine begrenzte Platzzahl zur Verfügung steht, ist eine rechtzeitige Reservierung unter Telefon 02255/953050 oder eMail: info@esskultur-koeln.de ratsam. Der Preis pro Person liegt bei 39 Euro inkl. Eintritt ins Kammerkonzert.

Karten für das Kammerkonzert (Eintritt: 10 Euro) und das Festkonzert (Eintritt: 15 Euro für den Mittelgang und das Querschiff, 10 Euro für das Seitenschiff) gibt es im Vorverkauf bei der Pressestelle des Kreises Euskirchen 02251/15-304 oder per Fax unter 02251/15-392 sowie per eMail unter eifeler.musikfest@kreis-euskirchen.de und demnächst an der Pforte des Klosters Steinfeld.

Historie
Das „Eifeler Musikfest“ geht auf drei tatkräftige Männer zurück – Pater Ludger Dingenotto, Superior des Klosters, Professor Theodor Bernhard Rehmann, Domkapellmeister in Aachen und Johannes Joseph van der Velden, Diözesanbischof von Aachen. Sie fassten im Herbst 1945, wenige Monate nach Ende des grauenvollen Zweiten Weltkriegs, den Entschluss, ein Konzert mit klassischer geistlicher Musik in die vom Krieg schwer gezeichnete Eifel zu bringen. Am 04.08.1946 war es soweit – das „1. Eifeler Musikfest“ mit dem Aachener Domchor und dem Städtischen Orchester fand statt. Seitdem wird es ununterbrochen durchgeführt – im Jubiläumsjahr 2015 zum 70sten Mal!
Bekannte, zum Teil weltbekannte, Orchester und Chöre waren Garanten für hochkarätige Aufführungen -so Wolfgang Sawallisch, Wolfgang Trommer, Gustav Classens mit Chor und Orchester der Bonner Bach-Gemeinschaft oder André Rieu senior mit dem Limburgischen Sinfonieorchester Maastricht.
Wurde das „Eifeler Musikfest“ bis 1961 als Open-Air-Veranstaltung im Klosterhof durchgeführt, verlagerte man es ab 1962 in die Basilika. Das Eifelwetter hatte in den zurückliegenden Jahren doch zu oft Kapriolen geschlagen, so dass mehrere Konzerte sogar abgebrochen werden mussten.
War das Musikfest in den ersten Jahrzehnten ausschließlich auf den Sonntag beschränkt, so kam in den 1980er Jahren das Kammerkonzert am Samstagabend dazu. Dieses wird bis heute in der ehemaligen Klosterbibliothek durchgeführt. Neben den beiden Konzerten war von Anfang an das Festhochamt am Sonntagmorgen festlicher Bestandteil des „Eifeler Musikfestes“.
Auch das Veranstaltungswochenende hat seit den 1990er Jahren einen festen Termin – immer das erste Wochenende nach Pfingsten.
Neben großartigen Erfolgen gab es aber auch immer wieder Krisen und Einbrüche, die zu Beginn des neuen Jahrtausends das Musikfest in seiner Existenz bedrohten. In dieser Situation wurden durch kluge Entscheidungen des Kreises Euskirchen, des „Fördervereins Kloster Steinfeld e.V.“ und des Klosters, die zusammen das Musikfest organisieren, die Weichen für die Zukunft gestellt. Wesentlicher Punkt war die Entwicklung eines modernen Marketingkonzeptes mit einem Corporate Design, welches sich in den Plakaten, Flyern und Programmheften wiederfindet sowie einem Internetauftritt beim Kreis Euskirchen mit angeschlossenem, modernem Buchungsservice für Konzertkarten. Eine vom Publikum begeistert aufgenommene Neuerung war 2005 die Einladung an alle Besucher und die Ensembles, sich nach dem Festkonzert bei einem Imbiss mit kleinen Speisen, gutem italienischen Landwein sowie alkoholfreien Getränken zu interessanten Gesprächen zu treffen.

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