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Ausstellung im Kreishaus zeigt EU-Naturschutzprojekt

Das LIFE+ Projekt „Wald – Wasser – Wildnis“ präsentiert sich mit einer Ausstellung im Foyer des Kreishauses Euskirchen. Was macht die Natur im Nationalpark Eifel schützenswert? Welche Maßnahmen helfen, das Ziel von weitgehend naturnahen Wald- und Wasserlebensräumen zu erreichen? Die Ausstellung bietet eine Übersicht über das Gemeinschaftsprojekt des Nationalparkforstamtes Eifel und der Biologischen Station StädteRegion Aachen.
Die Ausstellung kann bis 27. Mai montags bis donnerstags von 8.30 bis 15.30 und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr besucht werden. Sie stellt die wesentlichen Naturschutzmaßnahmen, schützenswerte Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensräume im Nationalpark Eifel vor. Speziell an die Kleinen unter den Besucher der Ausstellung wendet sich Vuurtje, der Feuersalamander. Er erzählt aus seinem Leben und nimmt Stellung zu dem, was im Projekt passiert. Gerade der Lurch profitiert von der Verbesserung vom Lebensraum Laubwald und Mittelgebirgsbach.

Das Projekt leistet einen Beitrag zu Natura 2000, einem Netz von Schutzgebieten in der Europäischen Union. Mit Natura 2000 sollen natürliche Lebensräume entwickelt, gesichert und vernetzt und somit im jeweiligen Gebiet heimische Tier- und Pflanzenarten langfristig erhalten werden. Am 21. Mai 2015 ist Tag von Natura 2000, ein Anlass für das LIFE+ Projekt „Wald – Wasser – Wildnis“, mit der Ausstellung auf die europaweiten Schutzbemühungen aufmerksam zu machen.

Die Gebiete im Nationalpark Eifel sind von Wald und Wasser geprägt. Sie weisen einen noch weitgehend naturnahen Charakter auf und beherbergen seltene Tier- und Pflanzenarten. Ist die Natur hier noch intakt? Nicht ganz, denn sowohl in Wald- wie in Wasserlebensräumen sind Spuren menschlicher Nutzung sichtbar. Mit finanziellen Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalenwerden im Rahmen des Projekts „Wald – Wasser – Wildnis“ Eingriffe durch den Menschen rückgängig gemacht und der Natur der Weg in die Wildnis geebnet. Eine Pionierarbeit leistet das LIFE+ Projekt mit der Vermehrung und Ansiedlung von Steinkrebsen in den Bächen des Nationalparks Eifel. Die heimische Flusskrebsart ist in Nordrheinwestfalen vom Aussterben bedroht.

Mit dem LIFE+ Projekt werden wesentliche Voraussetzungen geschaffen, dem Ziel des Entwicklungs-Nationalparks einen großen Schritt näherzukommen und weitgehend natürliche Lebensräume für seltene und wildlebende Tiere und Pflanzen zu schaffen und zu erhalten. Die Maßnahmen kommen aber nicht nur der Natur in der Region zu Gute, auch die Bevölkerung und Besucher der Eifel profitieren vom Erhalt der heimischen Natur. Mehr zum Projekt gibt es unter www.wald-wasser-wildnis.de

Kontakt:
LIFE+ Projekt „Wald – Wasser – Wildnis“
Biologische Station StädteRegion Aachen e.V.
Anika Poetschke
Tel: +49 (0) 2402 – 12 617-0
Mail: anika.poetschke@bs-aachen.de

Bildquellen:

  • Info: Euregiophoto

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