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Blaue Funken – und Enzbachkanoniere „legen die Waffen nieder“

Zuletzt aktualisiert am 27. Januar 2017 14:18 Uhr von Presse-Eifel

Am 18.11.2016 trafen sich die Kanoniere der Blauen Funken aus Zülpich und das „1. Artillerie Regiment Enzbachkanoniere“ um endlich „die Waffen nieder zu legen“.
Entgegen der landläufigen Meinung lag der Ursprung des stets freundschaftlichen und niemlas so ganz ernst gemeinten „Gefechtes“ nicht etwa im Rathaussturm am Karnevalssonntag 2016 begründet, sondern vielmehr  im Rosenmontagszug 2015.
Entstanden aus den Reihen rund um das 1. Enzener Dreigestirn aus der Session 2012/2013 (Prinz Christian I., Bauer Claus und Jungfrau Theodora) und seinen Adjudanten, nahm das frisch gegründete „1. Artillerieregiment Enzbachkanoniere“ im Jahr 2015 erstmals als Kanoniere am Rosenmontagszug in Zülpich teil. Als die Blauen Funken diesen neuen, bewaffneten Widersacher entdeckten, ließen sie es sich nicht nehmen, am Kölntor extra ihre schussgewaltige Kanone abzuhängen und die Enzbachkanoniere am gegenüberliegenden Frankengraben zu beschießen. Glücklicherweise verfehlten diese Schüsse ihr Ziel jedoch, so dass  die Enzbachkanoniere den plötzlichen Angriff unbeschadet überstanden.
Der „Gegenangriff“ erfolgte dann in der darauffolgenden Session am Karnevalssonntag 2016. Bei der traditionellen Schlüsselübergabe „beschießen“ die Blauen Funken das Zülpicher Rathaus bis der Bürgermeister die kommunale Macht an den Prinzen Karneval übergibt. Diese Gelegenheit hatten die cleveren Enzener genutzt, um aus der strategisch günstigen Stellung vom Rathausbalkon mit Ihrer Kinderkanone den Angriff aus dem Jahr zuvor zu „rächen“. Noch heute staunen alle Anwesenden über die unerwartet gewaltige Schusskraft der Enzener Kinderkanone. Nach kurzem Gefecht zogen sich die Enzener dann zurück und überließen den Blauen Funken das Feld.
Da Kanoniere im Karneval jedoch zusammenhalten, wurden die Waffen nun offiziell niedergelegt und fortan werden nur noch gemeinsame Feinde „bekämpft“.  Im Rahmen eines Freundschaftstreffens, bei dem auch Vertreter der Kanoniere der KG Heimat aus Dürscheven als Zeugen anwesend waren, wurde diese Freundschaft bis in die frühen Morgenstunden kanoniergemäß begossen.
Alle Anwesenden sind sich einig, dass es ein gelungener Abend war, dem hoffentlich noch viele gemeinsame Treffen folgen werden.
Für die laufende Session wünschen die Kanoniere allen Karnevalisten „vill Spaß und Freud am Fastelovend“ und insbesondere für Prinz Franz I. und alle aktuellen Tollitäten eine unvergessliche Session.

Bildquellen:

  • Blaue Funken: Christian Berk

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