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CAP-Markt beliefert städtische Kindertagesstätten mit Lebensmitteln

Zuletzt aktualisiert am 28. Februar 2016 18:55 Uhr von Presse-Eifel

In Zusammenhang mit der Kooperation zwischen der Kreisstadt Euskirchen und den Nordeifelwerkstätten gGmbH startete am 01.08.2015 ein Pilotprojekt des CAP-Markt Kuchenheim/EuLog Service gGmbH (Tochterunternehmen der NEW) mit acht städtischen Kindertageseinrichtungen über die Lieferung von Lebensmitteln, Hygieneartikeln und sonstigen Haushaltswaren. Die Bestellungen werden von den Kitas in einem gemeinsam entwickelten Online-Portal aufgegeben. An festgelegten Tagen werden die Kitas dann mit den entsprechenden Waren aus dem CAP-Markt beliefert. Das erfolgreiche Projekt wurde zum 01.10.2015 auf alle 21 städtischen Kindertageseinrichtungen ausgeweitet.

Für die Kitas hat die Kooperation den Vorteil, dass das Kita-Personal die Einrichtung nicht mehr für Einkäufe verlassen muss und so mehr Zeit für die pädagogische Arbeit mit den Kindern bleibt. Auf der anderen Seite wird hierdurch das Arbeitsspektrum des CAP-Marktes erweitert, der Menschen mit Behinderung die Möglichkeit gibt, sich in die Arbeitswelt zu integrieren. Die Bestellungen werden im Markt zusammengestellt und dann in die Kitas ausgeliefert. Die Mitarbeiter mit Behinderungen erhalten durch diese Arbeit und den Kontakt vor Ort eine Aufgabe und Anerkennung für ihre Tätigkeit. Für einige Mitarbeiter kann dies auch ein Sprungbrett in den allgemeinen Arbeitsmarkt sein.

Die Belieferung und die damit verbundenen Kontakte werden sowohl vom Personal der Kitas als auch von den Mitarbeitern des CAP-Marktes als sehr positiv empfunden. Die Zusammenarbeit hat sich gut bewährt. „Ich kann dieses Modell als gutes Beispiel für andere Einrichtungen nur empfehlen!“ so Bürgermeister Dr. Uwe Friedl, denn die Kooperation sei für beide Seiten ein Gewinn.

Um die Belieferung der Kitas sicherzustellen, hat die EuLog Service gGmbH für den CAP-Markt gerade ein neues Lieferfahrzeug angeschafft, dass von einigen Kindern der Kita Stotzheim gleich neugierig inspiziert wurde. Das ca. 50.000 € teure Fahrzeug wurde zu 50 % durch Fördermittel der Kämpgen-Stiftung finanziert.

Bildquellen:

  • CAP Markt Lieferservice: Stadt Euskirchen

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