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Der Ernstfall gab den Anstoß

Defi Jobcenter

Notfall in Kaller Geschäftsstelle des Job Centers EU-aktiv – Mitarbeiterin musste reanimiert werden – Notfallvorsore soll verbessert werden – VR-Bank Nordeifel eG springt spontan ein und spendet Defibrillator

Kall/Schleiden –„Wir hatten Glück, dass zufällig zwei notfallgeschulte Mitarbeiter zur Stelle waren“, berichtet Josef Weingarten, der Geschäftsführer des Job Centers EU-aktiv. In der Kaller Geschäftsstelle nämlich war eine junge Kollegin kollabiert und musste reanimiert werden. Das hat ihr vermutlich das Leben gerettet, sie ist wieder wohlauf.

Die Verantwortlichen nehmen den Vorfall nicht auf die leichte Schulter und beschlossen, die Geschäftsstelle mit einem Defibrillator auszurüsten, mit dem auch Laien einfach und effektiv Erste Hilfe leisten können. Die Euskirchener Hauptgeschäftsstelle, so Weingarten, befinde sich nur wenige Minuten von der Rettungsleitstelle entfernt und die Mechernicher im dortigen Rathaus, wo ein ebenfalls von der VR-Bank Nordeifel im Juli 2012 gespendeter  Defibrillator zur Verfügung steht. „Nach Kall braucht der Notarzt eine Weile, daher wurde uns jetzt klar, dass wir aktiv werden müssen.“

Als der Vorstand der VR-Bank Nordeifel eG davon erfuhr, reagierte er prompt und spendete einen Defibrillator. Er wird jetzt an exponierter Stelle in der Kaller Geschäftsstelle des Jobcenters installiert. „Wir sind froh, dass wir noch ein Gerät zur Verfügung hatten und so umgehend helfen konnten“, sagt Bernd Altgen, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel eG. Auch derlei Unterstützung gehöre ganz selbstverständlich zum Förderauftrag für die Region. Bereits 2012 hatte die Eifeler Genossenschaftsbank 50.000 Euro investiert, um alle Rathäuser und Geldautomatenräume ihres Instituts im Südkreis Euskirchen mit insgesamt 20 Defibrillatoren auszustatten.

pp/Agentur ProfiPress

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