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Der Wolf zurück in der Eifel

Kreis Euskirchen. Die SPD im Kreis Euskirchen begrüßt die Ausweisung des neuen Wolfsgebiets „Eifel-Hohes Venn“ zu dessen Pufferzone auch der westliche Teil des Kreises Euskirchen zählt. Auch in der Pufferzone werden Maßnahmen zum Schutz von Nutztierherden ab sofort bei Bedarf gefördert. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt durch die Bezirksregierung Köln. Ziel der Einrichtung des Wolfsgebiets mit seiner Pufferzone  ist es, möglichst vielen Nutztierhaltern einen vorbeugenden Schutz ihrer Herden zu ermöglichen. Die Förderung entspricht dabei dem Standard, der auch in anderen Bundesländern, in denen sich der Wolf wieder ausgebreitet hat, Anwendung findet.

„Mit einer Maßnahme ist es allerdings nicht getan“ stellen der Vorsitzende der SPD Kreis Euskirchen, Markus Ramers und sein Stellvertreter Thilo Waasem fest. „Wir nehmen viel Verunsicherung wahr. Einerseits freuen sich die Menschen über die Rückkehr des Wolfes, andererseits haben die sie Sorge, was das für sie bedeutet. Etwa Viehalter, Spaziergänger und Hundebesitzer. Wir müssen also über das Thema reden, um die Einstellungen und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu dem Thema zu erfahren. Daher werden wir für den 08. August 2019 (Do) um 18:00 Uhr in das Holzkompetenzzentrum nach Zingsheim einladen, um uns über das Thema auszutauschen. Wir freuen uns, dass der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, André Stinka, seine Teilnahme zugesagt hat. Außerdem erwarten wir Herrn Dr. Franz Weyerberg vom Rheinischen Landwirt-schaftsverband und haben auch beim Kreisverband Natur- und Umweltschutz eine Referentin bzw. einen Referenten angefragt“, erläutern Ramers und Waasem.

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SPD Kreisverband Euskirchen