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Deutsche Bahn stellt sich auf Verspätungen und Ausfälle auch in NRW durch GDL-Streik zwischen 18 und 21 Uhr ein

Zuletzt aktualisiert am 1. September 2014 17:21 Uhr von Presse-Eifel

Widersprüchliche GDL-Informationen zu Streikumfang machen konkrete Kundeninformation durch die DB unmöglich • Zusätzliches Personal zur Fahrgastinformation und Reisendenlenkung im Einsatz • Kulanzregelungen in Kraft gesetzt

(Berlin, 1. September 2014, Stand: 13 Uhr) Die Deutsche Bahn hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nachdrücklich aufgefordert, die heute angekündigten Warnstreiks sofort zurückzunehmen. Gleichzeitig bereitet sich der Konzern darauf vor, mögliche Beeinträchtigungen für Kunden im Personen- und Schienengüterverkehr so gering wie möglich zu halten.

Aufgrund der vagen und widersprüchlichen Informationen der GDL, wonach am Montagabend von 18 bis 21 Uhr mit bundesweiten Streikaktivitäten von Mitarbeitern aus allen Bereichen des Fahr- und Dispositionspersonals gerechnet werden muss, ist eine gezielte Information der Fahrgäste über die zu erwartenden Einschränkungen für die DB nicht möglich. Möglicherweise müssen viele Berufspendler und Fernreisende unter Verspätungen und Ausfällen in den Abendstunden leiden. Die DB bedauert die möglichen Einschränkungen für ihre Kunden sehr. Im Personenverkehr und auf den Bahnhöfen werden mehrere hundert Mitarbeiter zur Verstärkung zusätzlich eingesetzt, vor allem beim Service-Personal, den Betriebszentralen und Transportleitungen und bei der Reisendeninformation.

Aktuelle Fahrplaninformationen gibt es telefonisch unter der allgemeinen Servicenummer der Deutschen Bahn 0180 6 99 66 33 (20ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60ct/Anruf). Details sind auch unter www.bahn.de/aktuell oder unter m.bahn.de erhältlich.

Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht wie geplant durchführen können ihre Fahrkarte und Reservierung im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten lassen. Alternativ können Reisende den nächsten – auch höherwertigen – Zug nutzen. In diesem Fall wird bei zuggebundenen Angeboten, wie beispielsweise Sparpreis-Tickets, auch die Zugbindung aufgehoben. Ergänzend zu den freiwilligen Kulanzregelungen der Deutschen Bahn können die von Streiks betroffenen Fahrgäste auch die gesetzlichen Fahrgastrechte in Anspruch nehmen. Für Zeitkarten gelten die tariflichen Umtausch- und Erstattungsbedingungen. Für Verbundfahrkarten kommen die Beförderungsbedingungen der jeweiligen Verkehrsverbünde zur Anwendung.

Mehr Infos auf: http://www.bahn.de

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