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Dokumentationsausstellung von Gerdine Snijder

Zuletzt aktualisiert am 10. September 2018 06:36 Uhr von Presse-Eifel

Die Galerie Eifel Kunst in Gemünd zeigt ab kommenden Sonntag eine Dokumentationsausstellung von Gerdine Snijder und der Hollerather Tourismus Gemeinschaft.

„Der Wall im Westen“

Der Westwall, entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches, war ein über ca. 630 km verteiltes militärisches System, das aus über 18.000 Bunkern, Stollen sowie zahllosen Gräben und Panzersperren bestand. Er verlief von Kleve an der niederländischen Grenze in Richtung Süden bis nach Grenzach-Wyhlen an der Schweizer Grenze.
Diese Anlage, die ebenso militärische wie auch propagandistische Bedeutung hatte, wurde ab 1936 von den Nationalsozialisten geplant und 1938 bis 1940 errichtet.
Es wurden 17,3 Mio Tonnen Beton und 1,2 Mio. Tonnen Stahl am Westwall verbaut. Da bereits Rohstoffknappheit herrschte und auch sehr viele Bauarbeiter am Westwall benötigt wurden, kam insbesondere die öffentliche und private Bauwirtschaft völlig zum Erliegen, obwohl damals der Bedarf an Wohnraum groß war. Zu dieser Zeit fehlten in Deutschland etwa 1,5 Millionen Wohnungen.
Über diese Zeitzeugen aus Beton „stolpern“ wir immer noch hier in der Eifel. Gerdine Snijder und die Hollerather Tourismus Gemeinschaft haben eine Ausstellung, mit vielen Dokumenten, Zeitberichten und Fotos zusammengestellt.
Diese Dokumentationsausstellung „Der Wall im Westen“ wird vom  26. Juli  bis zum 16. August 2015 in den Räumen der Galerie Eifel Kunst, Schleidener Straße 1, 53937 Gemünd zu sehen sein.
Die Ausstellungseröffnung findet am 26. Juli 2015 um 15.00 Uhr statt.
Die musikalische Gestaltung übernimmt Georg Kaiser.
Der Eintritt ist frei.
Die Galerie ist freitags und sonntags von  14.00 – 18.00 Uhr und nach telef. Vereinbarung 0157 6941876 geöffnet.

Galerie Eifel Kunst, Schleidener Straße 1, 53937 Gemünd
www.eifel-kunst.de

Bildquellen:

  • DIGITAL CAMERA: Galerie Eifel Kunst

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