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Erfolg bei Rad am Ring

Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2015 13:26 Uhr von Presse-Eifel

Drei Kommerner Radsportler gingen beim 24-Stunden-Radrennen auf dem Nürburgring an den Start –Sturmtief „Zeljko“ verkürzte auf 17-Stunden-Rennen – Daniel und Dominic Aigner gingen in Vierer-Teams an den Start, Wilfried Oberauner als Einzelkämpfer auf der legendären Nordschleife

Kommern/Nürburgring – Es war schon eine Nervenschlacht: Das 24-Stunden-Radrennen auf dem Nürburgring war eigentlich auf 13.15 Uhr festgesetzt, aber das gefürchtete Nürburgringwetter zusammen mit Sturmtief „Zeljko“ zwangen den Veranstalter, den Start immer weiter nach hinten zu verschieben. Um 20 Uhr konnte es dann endlich losgehen. Mit Wilfried Oberauner sowie Daniel und Dominic Aigner gingen gleich drei Radsportler aus Kommern an den Start. Trotz des langen Wartens zeigten sie alle sehr gute Leistungen.

Alle drei Kommerner fuhren für das Team „Ledschends“ des Engelgauers Sascha Poth. Mit dem ersten 4er-Team erreichte Daniel Aigner gemeinsam mit dem Radprofi Christian Knees, James Early und Peter Büsch einen hervorragenden zweiten Platz in dieser Klasse. Dabei mussten sie nur dem österreichischen Team „Vorarlberg“ den Vortritt lassen. „Die waren einfach zu stark, das müssen wir anerkennen“, meinte Teammanager Sascha Poth nach der Zielankunft am Sonntagmittag.

Dominic Aigner war mit Radprofi Roger Kluge, dem ehemaligen österreichischen Profi René Haselbacher und Sascha Poth ins Rennen gegangen. Am Ende fehlte dem Team ein wenig Glück, um ebenfalls auf das Treppchen zufahren. Ein nicht richtig übergebener Zeittransponder war wohl am Ende ausschlaggebend, dass sie auf Platz fünf in der Gesamtwertung und Platz drei in der Altersklasse landeten. Dominic Aigner war bereits am Freitagabend beim Zeitfahren über 22 Kilometer an den Start gegangen und belegte mit einer Zeit von 35:48 Minuten den sehr guten zehnten Platz.

Wilfried Oberauner ging als Einzelstarter in das Rennen. Wie die anderen Radler hatte er in der Nacht mit den tiefen Temperaturen zu kämpfen. „Wir hatten zeitweise nur fünf Grad, das war schon sehr unangenehm und hat teilweise richtig weh getan“, erzählte Oberauner. Am Ende schaffte der 50 Jahre alte Hobbyradrennfahrer zwölf Runden auf dem rund 25 Kilometer langen Kurs der Nordschleife und belegte damit den 72. Platz in der Gesamtwertung und den hervorragenden 16. Platz in seiner Altersklasse.

pp/Agentur ProfiPress

Bildquellen:

  • Rad am Ring PD_Team _Ledschends_: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

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