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Erhöhte Waldbrandgefahr durch Hitzewelle – Schon mehrere Flächenbrände in der Region

Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2015 19:38 Uhr von Presse-Eifel

KREIS EUSKIRCHEN (ots) – Die Flächen- und Waldbrandgefahr in der Region ist vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Hitzewelle sehr hoch. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gilt die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe. Bereits am Donnerstag, 2. Juli 2015, kam es zu zwei Flächenbränden bei Dürscheven und Antweiler.

Schon eine weggeworfene Zigarettenkippe oder eine die Sonnenstrahlen bündelnde Glasscherbe können Gras, Nadelstreu und Wiesen entzünden. Ein idealer Nährboden für einen kleinen Brand, der sich so in Windeseile ausbreiten kann.

Die Feuerwehren im Kreis Euskirchen appellieren daher, die nachfolgenden Sicherheitshinweise zu beachten:

Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern. Dies gilt auch für Grillfeuer. Fragen Sie nach ausgewiesenen Grillplätzen.

Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster.

Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.

Werfen Sie in Wald und Flur keine Flaschen achtlos weg. Es könnte zum Brennglaseffekt kommen.

Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Wiesen und Feldern. Sie sind wichtige Rettungswege. Beachten Sie unbedingt Park- und Halteverbote.

In einigen Gebieten ist der Zugang zu Waldgebieten untersagt. Bitte folgen Sie diesem Verbot.

Verhindern Sie Entstehungsbrände und unternehmen Sie Löschversuche, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen. Rufen Sie in jedem Fall die Feuerwehr zur Nachkontrolle.

Sollten Sie auf einen Wald- oder Flächenbrand aufmerksam werden, melden Sie diesen unverzüglich über den Feuerwehrnotruf unter der Telefonnummer „112.“ Beschreiben Sie möglichst präzise Ort und Ausmaß des Feuers und stellen Sie Einweiser bereit, welche die anrückenden Einsatzkräfte zum Brandort lotsen können.

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