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HaLt-Projekt empfiehlt Jecken Spaß – aber ohne Alkoholvergiftung!

Zuletzt aktualisiert am 6. Februar 2015 11:50 Uhr von Presse-Eifel

Das gemeinsame Engagement gegen den Alkoholmissbrauch von Schülerinnen und Schülern im Rahmen des HaLt-Projektes (Hart am Limit) geht weiter. Die gemeinsamen Bemühungen zeigen Wirkung. Die Zahl der Entgiftungsbehandlungen ist im Kreisgebiet zurückgegangen. Doch es bedarf hier erneuter Denkstöße. Beim Alkohol ist es wichtig die Grenzen zu kennen.

Eine Alkoholvergiftung stellt eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit dar und kommt oft schneller als naive Jugendliche denken. Insbesondere die hochprozentigen (Misch-) Getränke wie Wodka sind sehr riskant und aus gutem Grund erst ab 18 Jahren freigegeben. Spaß haben geht auch ohne Vollrausch! Da ist man sich mit den Karnevalsvereinen übrigens völlig einig. Die Vereine unterstützen das Halt-Projekt und setzen sich vorbildlich für ein jeckes Treiben mit Herz und Verstand ein. Viele verzichten auf Alkohol in den Zügen oder lassen zumindest die „harten Sachen“ weg.Die Erwachsenen stehen als Vorbilder in der Verantwortung. Zur Vorbeugung werden Eltern gebeten mit Ihren Kindern Absprachen zu treffen und erreichbar zu sein. Das Kreiskrankenhaus Mechernich hofft auf ruhige Dienste der Entgiftungsstation. Bei Bedarf führt die Caritas Suchthilfe Beratungsgespräche mit betroffenen Jugendlichen und deren Eltern durch.

Kurz vor „Weiberdonnerstag“ hat das Gesundheitsamt erneut jeweils 7000 Elternbriefe und Schülerbrief für die Klassen 8 bis einschließlich 10 an alle weiterführenden Schulen im Kreisgebiet verteilt (siehe Anlagen). Die Aktion ist wieder Teil einer vielfältigen Gesamtstrategie in die Kommunen und andere Kooperationspartner einbezogen sind. Solange der Vorrat reicht können Festveranstalter auch die praktischen Alterskontrollscheiben bei den Rathäusern und der Kreisverwaltung kostenlos erhalten.

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