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Heimatministerin übergibt 3,4 Millionen Euro

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Bürgermeister Pfennings und Schulleiter Jöbkes begrüßten Heimatministerin Ina Scharrenbach am 4. August im Schleidener Rathaus, um den zweiten Förderbescheid zum Wiederauf- und Neubau des Johannes-Sturmius-Gymnasiums persönlich entgegenzunehmen.

Die Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, Ina Scharrenbach besuchte im Rahmen Ihrer Sommertour am 4. August die Stadt Schleiden. Mit im Gepäck hatte sie den zweiten Förderbescheid für den dritten

Bauabschnitt zum Wiederauf- und Neubau des Städtischen Johannes-SturmiusGymnasiums Schleiden (JSG) in Höhe von 3,4 Millionen Euro. Bereits für den zweiten Bauabschnitt hat die Stadt Schleiden einen Förderbetrag von 4,9 Millionen Euro erhalten.

Die Fördersumme stammt aus dem Förderprogramm „Integrationspaket – Soziale Integration im Quartier“ mit einer Förderquote in Höhe von 90 Prozent, so dass bei der Stadt Schleiden eigentlich ein Eigenanteil von insgesamt rund 340.000 Euro verblieben wäre. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Landesregierung im Rahmen ihres „Nordrhein-Westfalen-Programms“ den verbleibenden Eigenanteil übernehmen, um die Investition zu sichern. „Besondere Zeiten brauchen besondere Entscheidungen. Deswegen gibt es 340.000 Euro mehr“, so die Heimatministerin, die sehr gerne durchs Land NRW fährt, um sich auch die Förderprojekte vor Ort anzuschauen. „Die Weiterentwicklung der ländlichen

Eifelregion ist eine besondere Herausforderung“, so die Ministerin. „Hierzu existieren erfreulicherweise viele gute Ideen, die es wert sind, entsprechend gefördert zu werden.“

Zur feierlichen Übergabe im Schleidener Ratssaal hatten sich neben Vertretern der Verwaltung auch der Schulleiter des JSG, Herr Georg Jöbkes, der stellvertretende

Schulleiter, Herr Stefan Marenbach auch einige politische Vertreter eingefunden.

Darunter der CDU-Bundestagsabgeordnete Detlef Seif, der CDU- Landtagsabgeordnete Dr. Ralf Nolten sowie einige Fraktionsvorsitzende des Schleidener Stadtrates.

Schulleiter Georg Jöbkes ließ nochmals die Brandserie vor knapp zwei Jahren Revue passieren. Zusammen mit der Verwaltungsführung der Stadt Schleiden habe man von vorneherein das Ziel verfolgt, die Schule wiederherzustellen. „Wir haben eine sehr schwierige Zeit hinter uns, aber nun auch die große Chance genutzt, eine sehr moderne Schule neu aufzubauen“, so Jöbkes. Umso mehr freue er sich, dass das Land NRW und der Bund den Wiederaufbau mit entsprechenden Fördermitteln unterstützt.

Auch Bürgermeister Pfennings zeigte sich sehr erfreut: „Die erneute Förderung des Wiederauf- und Neubaus hilft uns sehr. Ich danke der Ministerin und allen Beteiligten ausdrücklich für die vielen Fördergelder, die nun auch den ländlichen Raum erreichen und beispielsweise viele Dorfplätze und Dorfgemeinschaftssäle in neuem Glanz erstrahlen lassen.“

Nach der feierlichen Übergabe des Förderbescheids verewigte sich die NRWMinisterin im goldenen Buch der Stadt Schleiden. Bevor es für sie zum nächsten Termin nach Vogelsang ging, besichtigte sie zum Abschluss noch die Großbaustelle und die aktuellen Baufortschritte am Johannes-Sturmius-Gymnasium. 

Zum dritten Bauabschnitt

Im dritten Bauabschnitt weicht der vorhandene Verbindungsgang einem neuen Verbindungsbereich über zwei Etagen, wodurch das gesamte Schulgebäude weitgehend barrierefrei zu erreichen ist. In einem Anbau über vier Etagen am Gebäudetrakt B, wo sich derzeit naturwissenschaftliche Räume befinden, entstehen multifunktionale Räume mit verschiedenen Größen, die eine Nutzung durch Schulen, Vereine und Gruppen des Stadtgebietes möglich machen.

Eine Freiraumklasse, ein sehr heller Raum in dem verschiedene Bereiche der Außenwände durch Schiebelemente geöffnet werden können, rundet das Konzept der multifunktionalen Räume in diesem Bauabschnitt ab. Auf dem Rest des Flachdaches rund um die Freiraumklasse entsteht ein Dachgarten, der künftig u.a. auch als Ausstellungsfläche für Kunstobjekte dienen soll. Eine Aufzugsanlage bis in den vierten Stock ermöglicht zudem eine barrierefreie Erreichbarkeit der neuen Räume.

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