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Landrat Rosenke tritt wieder an

Zuletzt aktualisiert am 12. Januar 2015 15:26 Uhr von Presse-Eifel

Der dienstälteste Landrat in Nordrhein-Westfalen, Günter Rosenke, gab heute auf einer Pressekonferenz bekannt, dass er sich bei der Landratswahl am 13. September erneut zur Wahl stellen wird.

1994 wurde Günter Rosenke zum ehrenamtlichen Landrat gewählt. Bei drei weiteren Wahlen – 1999, 2004 und 2009 – wählten ihn die Bürgerinnen und Bürger dann jeweils zum hauptamtlichen Landrat des Kreises Euskirchen.
Am vergangenen Freitag hatte er in Weilerswist seine Wählergemeinschaft über die erneute Kandidatur informiert. Sie hat ihm, wie schon im Wahlkampf 2009, ihre volle Unterstützung zugesagt.
Rosenke betonte, dass für ihn als parteiloser Landrat – und als solcher tritt er auch 2015 wieder an – ein guter Wahlkampf ohne viele ehrenamtliche Helfer und Sponsoren nicht durchzuführen sei. Er dankte deshalb seiner Wählergemeinschaft ausdrücklich für die Bereitschaft, erneut mit ihm in den Wahlkampf zu gehen.
Zu seinen Beweggründen, noch einmal zu kandidieren, führte der Landrat mehrere Argumente auf. Er stellte klar: „Die Arbeit als Landrat zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger des Kreises Euskirchen macht mir nach wie vor viel Freude. Dies auch, weil ich eine hervorragende Verwaltung und eine gute Führungsmannschaft im Rücken habe.“ Er fühle sich körperlich und geistig vollkommen fit und hätte bei seiner Entscheidung auch die Familie mit einbezogen.
Aber auch die Bürgerinnen und Bürger sowie viele Institutionen, Gesellschaften und Vereine hätten ihn bei seinen vielen Terminen in den letzten Jahren immer wieder ermuntert, sich zur Wahl zu stellen.
Neben den Projekten, die nach wie vor auf der Agenda stehen, wie z.B. die Demografische Entwicklung, die zukünftige Gestaltung der Schul- und Kindergartenlandschaft (Stichwort: einheitliche, kreisweite Schulentwicklungs-planung), der ÖPNV, Klimaschutz, Tourismus und, besonders wichtig, der Ausbau des Wirtschaftsstandortes Kreis Euskirchen, gelte es in der Zukunft weitere spannende und wichtige Aufgaben anzupacken.
Er nannte als Beispiele die Reaktivierung der Bördebahn „Euskirchen-Zülpich-Düren“, die während der „Laga Zülpich 2014“ so erfolgreich realisiert werden konnte und den schnellen Ausbau der Breitbandversorgung in allen Kommunen des Kreises.
Im Hinblick auf die momentane Diskussion zur Kostenentwicklung in Vogelsang stellte der Landrat unmissverständlich klar: „Vogelsang ist für die gesamte Region ein wichtiges Projekt, welches unbedingt fertig gestellt werden muss. Es hat große Bedeutung für den Tourismus in der Eifel.“ Bei der momentanen Diskussion gehe es darum, Irritationen zu beseitigen und die Situation in Vogelsang für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar darzustellen.

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