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Landrat Rosenke verabschiedet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand und ehrt zwei Bedienstete zum 25-jährigen Dienstjubiläum

Am 18.12. verabschiedete Landrat Günter Rosenke in einer kleinen Feierstunde Michaela Stanjek, Willi Weidenfeld und Helmut Linden in den Ruhestand. Heike Schneider und Siegfried Jost konnten ihr 25-jähriges Dienstjubiläum begehen.

Landrat Rosenke würdigte im Beisein der zuständigen Geschäftsbereichsleiter und des Vorsitzenden des Personalrates die Verdienste der ausscheidenden Mitarbeiterin und der Mitarbeiter und dankte ihnen für ihre jahrzehntelange Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger des Kreises Euskirchen.
Er dankte auch den Dienstjubilaren herzlich und freute sich darüber, dass sie noch etliche Jahre für den Kreis Euskirchen ihre bisherige gute und erfolgreiche Arbeit fortsetzen werden.

Vitas der Ruheständler und der Jubilare
Michaela Stanjek trat nach der Schule 1969 in den Dienst der Kreisverwaltung. 1971 bestand sie die Prüfung zur Verwaltungsfachangestellten und wurde daraufhin in das unbefristete Beschäftigungsverhältnis übernommen. Erste Einsatzstelle war in der Ordnungsabteilung. Kurz danach wechselte sie ins Straßenverkehrsamt zur Zulassungsstelle. 1972 wechselte sie zum Jugendamt. 1973 bestand sie die „Erste Prüfung für Angestellte im kommunalen Verwaltungsdienst“. Nach vier Jahren im Jugendamt ging sie zurück zum Straßenverkehrsamt, wo sie bis 1992 tätig war. Dann wechselte sie im selben Geschäftsbereich „Recht und Ordnung“ zur Bußgeldstelle, wo sie bis zum Ende der Arbeitsphase im Modell „Altersteilzeit“ bis zum 31.12. dieses Jahres tätig ist. Nach Ende der Freistellungsphase am 31.12.2015 beginnt dann die offizielle Rente.
Michaela Stanjek ist eine hervorragende Porzellanmalerin, die ihr außergewöhnliches Können bereits in vielen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert hat. In ihrem Haus hat sie eine komplette Werkstatt mit Brennofen eingerichtet. Unter der eMail-Adresse: porzela@live.de kann man gerne Kontakt zu ihr aufnehmen, wenn man einmal ein besonders schönes Stück Porzellanmalerei erwerben möchte. Gemeinsam mit ihrem Mann, der jetzt auch in den Ruhestand gegangen ist, wird sie in Zukunft auch verstärkt einem weiteren Hobby frönen: den Reisen quer durch die Welt.
Willi Weidenfeld trat nach der Ausbildung in einem Architekturbüro 1969 als Bauzeichner beim damaligen Kreisbauamt in die Dienste des Kreises. 1979 wurde er zur Unteren Wasserbehörde versetzt, in der er bis heute tätig ist. 1994 feierte er sein 25.jähriges und 2009 sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Am 01.01.2015 tritt er in den Ruhestand.

Willi Weidenfeld war die „gute Seele“ der Unteren Wasserbehörde. Sein menschlicher und herzlicher Umgang mit seinen Kolleginnen und Kollegen, aber auch mit seinen Kunden, wurde von allen hoch geschätzt. Privat ist er ein bekennender und sachkundiger Fan des 1. FC Köln und seiner „Trauminsel“ Mallorca, die immer wieder sein Urlaubsziel ist. Jetzt, im Ruhestand, freut er sich auf eine intensive Zeit mit seiner Enkelin Hannah und der Erfüllung eines bisher nicht realisierbaren Wunschtraumes: Gemeinsam mit seiner Ehefrau will er eine längere Kreuzfahrt über einige Meere dieser Welt machen.

Siegfried Jost trat nach seiner Schulzeit und einer Ausbildung zum Zimmerer sowie einigen wenigen Jahren in diesem Handwerk, 1989 seinen Zivildienst beim DRK-Euskirchen an. Diese Tätigkeit gefiel im so gut, dass er sich zum Rettungssanitäter ausbilden ließ und in diesem Beruf 1990 erfolgreich seine Prüfung ablegte. 1991 änderte sich die Berufsbezeichnung in „Rettungsassistent“. Als solcher wechselte er Mitte 1992 vom DRK zum Rettungsdienst des Kreises Euskirchen. Am 02.11. feierte er sein 25-jähriges Dienstjubiläum.

Heike Schneider feierte dieses Jubiläum bereits am 15.10. Nach Schule und erfolgreich abgelegter Abiturprüfung trat sie 1986 als Kreisassistentenanwärterin in die Dienste des Kreises Euskirchen. Nach bestandener Prüfung 1988 wurde sie bis 1992 im Geschäftsbereich „Ordnung und Recht“ eingesetzt. 1992 wechselte sie in die freie Wirtschaft und machte eine Ausbildung zur „Medizinisch technischen Assistentin“ in einem Kölner Krankenhaus. 1996 ging sie zurück in den öffentlichen Dienst bei der Stadt Euskirchen. Dort stieg sie auf in die Laufbahn für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst und besuchte sechs Semester lang die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Köln, die sie 2003 erfolgreich mit der Prüfung zur „Diplom-Verwaltungswirtin“ abschloss. Bis 2008 war sie dann in verschiedenen Abteilungen der Stadt Euskirchen eingesetzt. Sie wechselte im Februar 2008 zurück zum Kreis Euskirchen in die Abteilung „Bauen und Wohnen“. Seit Juni 2009 ist sie im Team der „Kommunalaufsicht und Zentrale Vergabestelle“ tätig. 2011 wurde sie zur Kreisamtsfrau ernannt. Sie ist bei den Kolleginnen und Kollegen wegen ihrer freundlichen, offenen Art und ihres fachlichen Könnens sehr beleibt und geschätzt.
Privat reist sie gerne, auch in fernere „Gefilde“, und frönt einer weiteren Leidenschaft, dem Sport. In einer Sache ist sie aber geradezu „fanatisch“ unterwegs: Sie ist treuer und begeisterter Fan der Kölner Band „De Höhner“, zu deren Konzerten sie quer durch die Republik reist. Es wird gemunkelt, dass die Konzertkarten für 2015 bereits geordert seien.

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