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Lebensgefährlicher Leichtsinn! Unbekannte legen zwei Felssteine auf die Gleise zwischen Euskirchen und Köln Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen

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Aachen, Euskirchen (ots) – Am Samstagabend gegen 19:05 Uhr haben noch bislang ein oder mehrere unbekannte Täter auf der Strecke zwischen Euskirchen und Köln, auf Höhe Großbüllesheim unter einer Brücke zwei größere Felssteine auf die Schienen gelegt. Der Triebfahrzeugführer der Regionalbahn 11448 bemerkte einen größeren Schlag beim Überfahren der Steine und meldete den Vorfall direkt an die Polizei. In Kooperation mit der Kreispolizeibehörde Euskirchen hat die Bundespolizei die Ermittlungen zu dem oder den Tätern aufgenommen.

Bei dem vorliegenden Fall handelt es sich um einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Bei dem der Gesetzgeber Geldstrafen und Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren vorsieht.

Die Bundespolizei warnt Kinder und Jugendliche vor dem Auflegen von Steinen und anderen Gegenständen auf Schienen. Durch das Überfahren von Steinen können Steinsplitter wie Geschosse durch die Luft geschleudert werden und Unbeteiligte oder die Täter zum Teil lebensgefährlich oder tödlich treffen. Auch das Aufhalten im unmittelbaren Gleisbereich bedeutet für den Betreffenden Lebensgefahr, da durch die Sogwirkung eines Zuges die Person mitgerissen werden könnte. Der Bremsweg eines annähernden Zuges kann bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h bis zu 1000 Meter betragen.

Hinweise zum Vorfall in Großbüllesheim können über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei:

0800 6 888 000

gemacht werden.

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