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Mit dem Taxi um die halbe Welt

Zuletzt aktualisiert am 10. November 2017 13:13 Uhr von Presse-Eifel

53879 Euskirchen (ots) – In der Nacht zum heutigen Freitag
erscheint ein 47 jähriger Wiener Taxifahrer auf der Polizeiwache in
Euskirchen und zeigt einen nicht alltäglichen Leistungsbetrug zu
seinem und zum Nachteil seines Arbeitgebers, eines Wiener
Taxiunternehmens, an. Nach seiner Schilderung holte er am 10.10.2017
mit seinem Taxi einen ihm aus der Vergangenheit bekannten männlichen
Fahrgast in Monte Carlo ab. Auftragsgemäß ging die Fahrt von dort
nach Nizza und weiter über Brüssel bis nach London. Von London aus
fuhr man weiter nach Zilina in der Slowakei und von dort nach Bad
Münstereifel. Hier verbrachte der Taxifahrer gemeinsam mit seinem
Fahrgast zwei Tage in einem Hotel, bevor die Fahrt wieder nach London
führte. Hier sollte die Auftragsfahrt eigentlich enden. Jedoch sei
der Fahrgast vor Ort nicht in der Lage gewesen, die aufgelaufenen
Fahrtkosten in Höhe von 18.000,- Euro zu bezahlen. Das Geld befinde
sich auf einer Bank in Mexiko. So vereinbarte man dann, gemeinsam
nach Mexiko zu fliegen zwecks Begleichung der Taxirechnung. In Cancun
(Mexiko) trennten sich dann die gemeinsamen Wege und der Fahrgast
setzte sich von einem Hotel aus ohne Bezahlung ab. Erst nach
Kontaktaufnahme mit seiner Ehefrau und einem Geldtransfer für den
Rückflug konnte der Taxifahrer die Heimreise antreten. Diese führte
ihn dann noch nach Toronto und weiter über Island zurück nach London.
Von hier aus konnte er dann wieder mit seinem Taxi weiterfahren.

Bildquellen:

  • Polizei: Polizei

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