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Mit einem Tor fiel die Entscheidung

Zuletzt aktualisiert am 28. Mai 2015 17:08 Uhr von Presse-Eifel

Vier Mannschaften im Fußballturnier für Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie – NEW Zingsheim holte mit einem Punkt Vorsprung den Sieg – Dorfbewohner und Angehörige feuerten Teams an

Bad Münstereifel-Nöthen – Am Ende entschied ein einziges Tor über den Sieg im Fußballturnier für Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie. Mit einem Punkt Vorsprung konnte die Mannschaft der Nordeifelwerkstätten (NEW) Zingsheim den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. „Es war ein tolles Spiel mit fairen Spielern“, freut sich Eberhard Kremer, Geschäftsführer des Vereins „Haus Sonne“, der das Fußballturnier auf dem Nöthener Sportplatz veranstaltet hatte.

Das Fußballturnier für Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie wurde bereits zum zweiten Mal vom Schönauer „Haus Sonne“ organisiert. Im Gegenzug stehen die Fußballspieler des Vereins auch regelmäßig bei Turnieren befreundeter Einrichtungen auf dem Platz. Vier Mannschaften traten dieses Mal gegeneinander an: Natürlich das „Haus Sonne“-Team sowie die NEW Zingsheim, die NEW Kuchenheim und die Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler.

Mit je fünf Feldspielern und einem Torwart traten die Teams nach dem Prinzip „jeder gegen jeden“ im Hin- und Rückspiel gegeneinander an. Viele der Spieler kannten sich als Bewohner aus den jeweiligen Einrichtungen, aus der Arbeit in Werkstätten oder auch von den Freundschaftsspielen der Fußballmannschaften.

Im „Haus Sonne“ gehören ein knappes Dutzend Bewohner zum Fußball-Team, das einmal pro Woche trainiert. Angeleitet werden sie dabei von ihren beiden Trainern Wolfgang Schmitz und Rolf Rothmann. Das eigene Fußballturnier ist da natürlich ein besonderer Höhepunkt für die Spieler: „Wir hatten bombiges Wetter auf dem Rasenplatz und faire Spiele – da konnte man sehen, wie es allen Freude gemacht hat“, erzählt Wolfgang Schmitz. Bei der großen Siegerehrung konnten am Ende alle Mannschaften mit einem Pokal nach Hause gehen.

Für die Klienten sei das Turnier auch eine tolle Möglichkeit, sich mal von einer anderen Seite zeigen zu können, erklärt Maike Seidenfaden, Sozialtherapeutische Koordinatorin im „Haus Sonne“. „Wenn die Betreuer am Spielfeldrand stehen und sie anfeuern, ist das nochmal eine weitere Motivation.“ Besonders gefreut hatte es die Sportler mit Handicap, dass auch viele Angehörige und Dorfbewohner aus Schönau gekommen waren, um „ihr Team“ zu unterstützen. Auch „Haus Sonne“-Geschäftsführer Eberhard Kremer fieberte am Spielfeldrand mit seiner Mannschaft. „Das wollen wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen“, versprach er.

pp/Agentur ProfiPress

Bildquellen:

  • Fußballturnier – Mannschaften: Haus Sonne/pp/Agentur ProfiPress

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