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Mit Fackelträgern und Kreuz nach Urft gewandert

Rund 30-köpfige Gruppe von Schülern, Eltern und Lehrern des Hermann-Josef-Kollegs beteiligte sich – Kreuz von Steinfeld nach Urft getragen – Abschlussgottesdienst in der Jugendkapelle

Kall-Steinfeld/ Urft – Beim „Kreuzweg der Jugend“, der immer am Freitag vor Palmsonntag stattfindet, pilgern katholische und evangelische Jugendliche in einer Sternwallfahrt nach Urft. In diesem Jahr nahm auch das Hermann-Josef-Kolleg teil. Schüler der Klassen 7 hatten dazu mit Lehrerin Marlis Knoll und Pater Heinrich Stationen des Kreuzweges vorbereitet.

Zu Beginn feierten die jungen Christen in der Schülerkapelle gemeinsam Gottesdienst. Während der Messe wurden die Bilder einzelner Kreuzwegstationen betrachtet. Mittels passender Texte, Gebete und Lieder beschäftigten sich die Schüler mit der Bedeutung des Kreuzes. Dabei stellten sie heraus, dass das Kreuz sowohl Leid als auch Hoffnung symbolisiere. Jeder, so die Schüler, habe „sein Kreuz zu tragen“ – aber auch Menschen, die dabei helfen, Leid und Elend zu ertragen und zu überstehen. In diesem Sinne hefteten sie ihre Gedanken, Sorgen und Hoffnungen in Form kleiner, beschrifteter Zettel ans Kreuz, das sie mit auf den Weg nach Urft nahmen.

In einer Gruppe von rund 30 Schülern, Eltern und Lehrern machten sich die HJK-ler auf den Weg nach Urft – und zwar nicht auf direktem Wege, sondern zunächst in Richtung Wahlen, um dann durch den Wald nach Urft zu gelangen. Das Kreuz wurde von den Schülern abwechselnd getragen und wegen der beginnenden Dämmerung von Fackelträgern begleitet. In Urft schließlich wurde die Gruppe von Mitarbeitern des Mechernicher Malteser-Hilfsdienstes mit Fladenbrot und Tee begrüßt.

Der Abschlussgottesdienst mit Jugendseelsorger Hardy Hawinkels in der Urfter Jugendkirche rundete den Tag ab. „Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Jugendliche den Weg nach Urft angetreten hatten – und ein tolles Gefühl, Teil dieser Gemeinschaft zu sein“, so eine Schülerin. Der Jugendchor „Spirit“ gestaltete den Gottesdienst mit, „was zu dieser besonderen Atmosphäre beitrug, da viele moderne Lieder gesungen wurden“, so die Steinfelder Schüler.

pp/Agentur ProfiPress

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