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Neue Straße für die älteste Ecke Mechernichs

Zuletzt aktualisiert am 3. Februar 2016 17:05 Uhr von Presse-Eifel

Aufträge für die Sanierung der Straße „Auf der Ley“ werden Mitte März vergeben – Baubeginn ist nach Ostern

Mechernich – Eine umfangreiche Baumaßnahme steht im ältesten Teil der Mechernicher Kernstadt kurz bevor: Die Vergabe der Arbeiten für die Sanierung der Straße „Turmhofstraße/Auf der Ley“ erfolgt Mitte März in den Sitzungen des Betriebsausschusses (Montag, 14. März) sowie des Haupt- und Finanzausschusses (Dienstag, 15. März). „Baubeginn ist dann nach Ostern“, kündigte Helmut Schmitz, zuständiger Fachbereichsleiter bei der Stadt Mechernich, an. Im November vergangenen Jahres hatte Planer Rudi Mießeler das Vorhaben im Entwicklungsausschuss erstmals vorgestellt. Voraussichtlich Ende 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Während der Dauer der Arbeiten sollen die Grundstücke für die Anlieger erreichbar bleiben.

Mit Bauingenieur Rudi Mießeler trafen sich Schmitz und Teamleiter Jörg Nußbaum von den Stadtwerken erneut vor Ort, um die Maßnahme zu besprechen. Demnach wird die knapp 300 Meter lange Ausbaustrecke einschließlich der Wasserleitungen und der Straßenbeleuchtung komplett saniert. Am Hauptkanal sind zwar keine Arbeiten fällig, jedoch müssen einige Hausanschlüsse erneuert werden.

Auf Wunsch der Anlieger, die bereits in einer konstruktiv verlaufenen Bürgerversammlung über die Maßnahme und die Anliegerbeiträge informiert wurden, werden drei Schwellen aufgebracht, die Raser künftig ausbremsen sollen. Aufgrund der starken Steigung werden die Schwellen einseitig sein, das heißt die Abfahrt ist dem Straßenniveau angepasst. Die Rampen sollen dazu beitragen, dass künftig die Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30 km/h eingehalten wird.

Auf beiden Seiten der 2,50 Meter breiten Asphaltspur werden Entwässerungsrinnen und Gehwege angelegt. Im historischen Bereich der Straße werden die Gehwege aus Naturstein gepflastert, um dem Charme der Mechernicher Altstadt Rechnung zu tragen. Die in der Straße vorhandenen Steine werden wieder verwendet und durch Restbestände des städtischen Bauhofes ergänzt. Diese stammen aus der Straßenfläche, auf der kürzlich die Park-and-ride-Anlage vor dem Mechatronic-Verwaltungsgebäude gebaut wurde.

pp/Agentur ProfiPress

Bildquellen:

  • Auf der Ley: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

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