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Schule und Stadt stehen zusammen

Zuletzt aktualisiert am 8. Dezember 2018 07:11 Uhr von Presse-Eifel

Schulleiter Georg Jöbkes, Stellvertretender Schulleiter Stefan Marenbach, der neue Bürgermeister Ingo Pfennings und Erster Beigeordneter Marcel Wolter arbeiten Hand in Hand mit vielen weiteren Akteuren, um die Folgen der Brände im JSG zu bewältigen.

In der Nacht vom 15.11. auf den 16.11.2018 fiel der Gebäudeteil A des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums einem Großbrand zum Opfer. Am darauffolgenden Wochenende arbeiteten alle Beteiligten ein tragfähiges Konzept aus, so dass der Schulunterricht für alle Jahrgänge am 26.11.2018 wieder aufgenommen werden konnte. Leider kam es in der Nacht vom 4. auf dem 5.12.2018 erneut zu einem Brand im Gebäudeteil A, der aufgrund der vom Schulträger getroffenen Sicherheitsmaßnahmen schnell entdeckt wurde und daher wesentlich weniger Schaden verursachte.

Nach aktuellen Informationen seitens der Polizeiwird in beiden Fällen von Brandstiftung ausgegangen. In enger Zusammenarbeit mitPolizei und Staatsanwaltschaft wurden die Sicherheitsmaßnahmen am Schulgebäudenun nochmals verstärkt. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es eine klareTrennung zwischen Schulträger und Schulleitung auf der einen Seite sowiezwischen Polizei und Staatsanwaltschaft auf der anderen Seite gibt. Diese giltes insbesondere auch dann zu wahren, wenn es um Zuteilung und die Übernahme vonSicherheitsaufgaben geht.

Die Schulleitung und die Stadtbegrüßen ausdrücklich die Maßnahmen, die seitens Polizei und Staatsanwaltschaftgetroffen wurden. Und wir hoffen, dass die Fahndung mit Hilfe derÖffentlichkeit baldmöglichst zum Erfolg führt.

Wir als Gesellschaft dürfen und werden uns nicht durch die Taten einiger weniger oder gar eines einzelnen abschrecken lassen. Die Aufräumarbeiten und künftigen Bauarbeiten am Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums laufen also ebenso normal weiter wie der Schulunterricht.

Georg Jöbkes, Schulleiter:

„Das Johannes-Sturmius-Gymnasium ist eine Gemeinschaft von Schülern, Lehrern und Eltern, und somit viel mehr als nur ein Schulgebäude. Wir werden als Schulgemeinschaft gestärkt aus diesen Brandanschlägen hervorgehen und gemeinsam unser schulisches Angebot weiter optimieren und ausbauen.“

Ingo Pfennings, Bürgermeister:

„Auch wenn mein erster Tag im Rathaus erst der 17. Dezember 2018 ist, bin ich in viele wichtige Abstimmungsprozesse bereits involviert. Ich danke an dieser Stelle daher ausdrücklich allen Verantwortlichen für das herausragende Krisenmanagement. Selbiger Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern, seien es die nächtlichen Einsatzkräften oder die vielen Freiwilligen, die sich alle mit ganzer Kraft eingebracht haben und auch weiter einbringen. Wir als Gesellschaft dürfen und werden uns nicht durch die Taten einiger Weniger oder gar eines Einzelnen abschrecken lassen.“

Marcel Wolter, Erster Beigeordneter:

„Die Brandkatastrophe sehe ich zugleich als große Chance. Rückschläge wird es im Leben immer geben. Schwierige Zeiten bieten jedoch die Gelegenheit Stärke und Geschlossenheit zu beweisen. Wir werden die Möglichkeit nutzen, das Bildungsangebot für unsere Kinder weiter zu verbessern. Zudem werden eine neue Bürgerhalle und eine attraktive Stadtbibliothek entstehen. Auf geht´s!“

Bildquellen:

  • Schule und Stadt stehen zusammen: Kerstin Wielspütz / Stadt Schleiden

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