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Tänzer aus Euskirchen holen sich einen 1. und einen 3. Platz

Zuletzt aktualisiert am 20. Februar 2016 19:49 Uhr von Presse-Eifel

Tänzer aus Euskirchen holen sich einen 1. und einen 3 Platz beim Vorentscheid in Hürth

Am vergangenen Wochenende fand im Bürgerhaus Hürth der diesjährige Regionalentscheid zum Deutschen Ballettwettbewerb statt. Über 2 Tage verteilt traten insgesamt mehr als 630 Tänzer und Tänzerinnen aus NRW, Rheinlandpfalz und Belgien in unterschiedlichen Kategorien und Altersklassen an, darunter auch Tänzer und Tänzerinnen des Tanzstudio CO-LEG aus Euskirchen.

Nach der erfolgreichen Wettbewerbspremiere vom letzten Jahr ist die Nervosität und Anspannung hinter den Kulissen aber keineswegs geringer geworden. Ein letztes, geflüstertes ‚toi toi toi‘ in den Bühnengassen, ein Kopfnicken, dann laufen die 13 jungen Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 15-20 Jahren zu den einsetzenden Klängen von Peter Gabriels ‚Aprés Moi‘ auf die Bühne: 11 junge Mädchen und Frauen in langen, halbtransparenten, weißen Blusenkleidern, die Haare zu einem strengen Dutt gebunden.In einem einzigen Fluß bilden sie immer wieder neue Formationen, wechseln nahtlos von Drehungen zu Bodenteilen zu Sprüngen, die Gesichter bewußt in einer Art ausdruckslosen Neutralität. Und mittendrin, ganz in schwarz gekleidet, Tariq Koch (19) und Daniela Möhren (20), die sich immer wieder finden, trennen, in Hebungen und Umarmungen verschmelzen, sich in die Gruppe eingliedern und dann doch wieder herauslösen. ‚Aprés moi‘ ist nicht nur technisch anspruchsvoll, die Choreographie von Schulleiter Robert Maytas erzählt eine Geschichte und berührt auf künstlerischer und emotionaler Ebene. Was auf der Bühne so leicht aussieht, ist das Ergebnis harter Arbeit, monatelanger Proben, und wird am Ende zu Recht mit dem 1. Platz belohnt.

Aber auch mit der energiegeladenen Hip Hop Choreographie ‚Babylonia‘ von Margaret Macaulay-Thiel konnten die Euskirchener überzeugen und sich mit einem 3. Platz ein Ticket für den Deutschen Ballettwettbewerb in Fürstenfeldbruck sichern. Dort haben die Tänzer jetzt mit beiden Tänzen die Chance, sich für den Dance World Cup zu qualifizieren, der dieses Jahr auf der britischen Kanalinsel Jersey ausgetragen wird.

Bildquellen:

  • Babylonia: Tony Maher / Tanzstudio CO-LEG

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