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Tauben füttern – bitte nicht!

Tauben gehören in allen Städten zum Alltag. Durch ihre unkontrollierte Vermehrung werden sie aber immer mehr zum Problem. Auslöser dieser Entwicklung ist unter anderem auch das große künstliche Nahrungsangebot, das sich den Tauben in der Stadt bietet. Speisereste oder regelmäßige Fütterungen durch vermeintliche Tierfreundinnen und Tierfreunde sind ausschlaggebend für die Anzahl der Tauben. Die Vermehrungsrate der Stadttauben ist wesentlich größer als unter normalen Lebensbedingungen.

Eine hohe Populationsdichte schadet den Tauben selbst. Stress, Krankheiten und Parasitenbefall nehmen bei den Tieren zu. Da Tauben keine natürlichen Feinde in der Stadt haben, überleben auch kranke Tiere und übertragen untereinander Krankheiten.

Tauben finden auch ohne Zufütterung, selbst im Winter, ausreichend Nahrung und müssen nicht verhungern. Sie können problemlos mehrere Kilometer weit fliegen, um Futter zu suchen. Solange es aber in unmittelbarer Nähe ausgestreut wird, nutzen sie diese bequeme Futterquelle. Wenn Tauben jedoch mehr Zeit mit der Futtersuche verbringen müssen, haben sie weniger Zeit zum Brüten.

Taubenschwärme hinterlassen außerdem große Mengen an Taubenkot. Dieser führt zu Verunreinigungen an Gebäuden, Fassaden sowie Plätzen und verursacht hohe Reinigungskosten. Außerdem werden von ausgelegtem Futter auch andere Tiere wie Ratten angezogen.

In Euskirchen ist aus diesen Gründen das Füttern von wildlebenden Tauben verboten. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldbuße bis zu 1.000 € geahndet. Derzeit werden in der Innenstadt widerrechtlich Futtermaterialen ausgelegt. Das Ordnungsamt bittet unter der Rufnummer 02251/14 227 um Hinweise zu den Verursachern.

Bildquellen:

  • Info: Euregiophoto

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