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Was beim Besuch des Nürburgrings zu beachten ist

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2021 17:06 Uhr von Presse-Eifel

Wenn die Eifel für eine Sportart bekannt ist, dann ist es zweifellos der Motorsport. Auf dem Nürburgring findet mit den jährlichen Rennen über 24 Stunden einer der wichtigsten Wettbewerbe des Sports statt. Für Interessierte ist es ebenfalls möglich, an Touristenfahrten teilzunehmen. Was es dabei zu beachten gilt und welche Regeln einzuhalten sind, erklären wir hier.

Es gelten die StVO und StVZO

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Die 24 Stunden in der „Grünen Hölle“ üben seit Jahrzehnten eine große Faszination auf Fahrer, Hersteller, Teams und Zuschauer aus. Entsprechend sind viele daran interessiert, mit dem eigenen Auto die Strecke zu erleben. Auf den sogenannten Touristenfahrten ist genau dies das ganze Jahr lang möglich, wenn es die Bedingungen zulassen. Kurzfristige Vorkommnisse wie Schneefall, Unfälle oder die Streckenbeschaffenkeit können eine Sperrung nach sich ziehen. Dabei gilt allerdings die Nürburgring-Fahrordnung sowie die Sicherheitsregeln, die ohne Wenn und Aber zu beachten sind.

In erster Linie ist zu betonen, dass während der Touristenfahrten auf der Nordschleife die gleichen Regeln gelten, die in der StVO und StVZO festgehalten sind. Das beinhaltet unter anderem das Gesetz, dass nur links überholt werden darf, während auf der rechten Straßenseite gefahren wird. Das obige Video stellt sämtliche Hinweise grafisch dar und wird von den Verantwortlichen der Nürburgring Website unbedingt zur Ansicht empfohlen. Ein wichtiges Element ist hierbei die Ring-eigene Notrufnummer, die unter 0800 0302 112 erreichbar ist.

Um eine Runde zu absolvieren, benötigen Besucher die Green Hell Card und Driving App auf dem Smartphone. Diese wird direkt online aufgeladen und kann auch spontan an der Strecke um weiteres Guthaben aufgestockt werden. Aktuelle Streckeninformationen werden in der App ebenfalls angeführt. Grundsätzlich gilt das gleiche System für Nordschleife und Grand-Prix-Strecke, wobei sich die Preise unterscheiden. Die Nordschleife kostet von Montag bis Donnerstag 25 €, an allen anderen Tagen 30 €. 15 Minuten auf der Grand-Prix-Strecke fallen derweil mit 29 € zubuche. Die Saisonkarte für dauerhaften Zutritt ist für 1.900 € zu haben.

Grenzwerte gelten für Schallemissionen

Die Touristenfahrten ermöglichen es, dass wir uns alle einmal wie die Stars der Branche fühlen, ob das nun Michael Schumacher, Sebastian Vettel oder Marc Lieb ist. Im Übrigen ist es nicht nur möglich, mit dem Auto über die Nordschleife zu fahren. Es ist ebenfalls möglich, ein Motorrad zu pilotieren und somit den Moto GP Stars nachzueifern. Marc Marquez ist in den Live-Sportwetten von bet365 mit einer Quote von 1,14 der Titelfavorit auf die World Championship (Stand 28. Mai). Zu beachten ist auf der Strecke jedoch sowohl für Motorräder als auch Autos, dass Grenzwerte zur Schallemission gelten. Diese werden von Mitarbeitern an der Zufahrt sowie an weiteren Orten der Strecke überprüft. Da sämtliche Fahrzeuge kontrolliert werden, lohnt es sich nicht, bei der Zufahrt weniger auf das Gas zu treten.

Zudem ist zu erwarten, dass sich der Fahrer bereits im Voraus mit der Streckenführung vertraut macht. Hier bieten diverse Youtube Kanäle On-Board-Kameras an, mit denen Interessierte die Situationen im Verkehr oder bei schlechten Witterungsbedingungen von Vornherein besser einschätzen können. Die Autobild Website erklärt die fünf schwierigsten Stellen der Strecke. Dazu gehören das Schwedenkreuz, der Ausgang der Fuchsröhre, der Adenauer Forst, Brünnchen sowie der Schwalbenschwanz.

Bildquellen:

  • F1: Chris Peeters via Pexels

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