Presse-Eifel

Wer steigt in die Regionalliga Südwest auf?

cfbf the ball

Die Eifel ist eine fußballbegeisterte Region. Jedes Wochenende pilgern Tausende von Fans aus dem linksrheinischen Gebirge in die umliegenden Stadien. Vor allem die Bundesligaclubs des Rheinlandes erfreuen sich großer Beliebtheit in unserer Region. Ganz gleich, ob FC Köln, Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf oder Bayer Leverkusen – Fanclubs dieser Mannschaften findet man hier zuhauf. Wer nicht ganz so weit fahren möchte, kann sich auch die spannenden Spiele in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar anschauen. Kurz vor Ende der Saison kämpfen hier noch mehrere Mannschaften um den Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Wir werfen einen Blick auf den Meisterkampf in der Oberliga.

RW Koblenz

Die Mannschaft aus der Landeshauptstadt hat derzeit die besten Karten auf den Aufstieg. Vom Saisonstart an hat das Team von Fatih Cift gezeigt, wo es langgehen soll, und spielt seither an der Spitze der Tabelle. Bereits am zweiten Spieltag wurde TuS Koblenz im Derby mit 4:1 abgefertigt. Zuletzt gab es zwar eine empfindliche 0:2 Pleite bei Diefflen, allerdings war dies erst die dritte Niederlage in der gesamten Saison. Derzeit dürften Koblenz‘ Chancen auf die Meisterschaft ähnlich hoch sein, wie die der Bayern auf den Sieg der Bundesliga. Bei den Fussball Wetten mit Betfair hat der Rekordmeister mit einer Quote von 1,4 (Stand 29.4.) die besten Chancen auf die Schale.

FV Engers 07

Die kleine „Dorfmannschaft“ aus dem Neuwieder Stadtteil von Engers sorgt in dieser Saison für Furore und darf sich noch vage Aufstiegshoffnungen machen. Nach einem kleinen Durchhänger zum Ende der Hinrunde hat es Trainer Sascha Watzlawik geschafft, seine Mannen auf den zweiten Platz zu führen. Die 1:5 Heimpleite gegen Schott Mainz kam zwar ziemlich überraschend, TSV Schott berichtete vom Debakel, allerdings steht am letzten Spieltag noch das Duell gegen den ambitionierten Konkurrenten Eintracht Trier an.

SV Röchling

Der SV Röchling Völklingen stieg nach der vergangenen Saison in die Oberliga ab und will natürlich am liebsten den direkten Wiederaufstieg klarmachen. FuPa stellt die Neuzugänge für dieses Unterfangen vor. Dieses sah bis in den Frühling hinein auch recht vielversprechend aus, konnte sich die Mannschaft von Günter Erhardt doch in der Spitzengruppe festsetzen. Eine Pleitenserie im März sorgte zwar für den zwischenzeitlichen Absturz, doch mittlerweile steht das Team wieder auf dem dritten Platz und hofft natürlich auf Ausrutscher der Konkurrenten.

TuS Mechtersheim

Mechtersheim gehört zu den Traditionsmannschaften in der Oberliga und darf sich in dieser Saison noch geringe Außenseiterchancen ausmalen. Zwar ist der erste Platz nur noch rein rechnerisch zu erreichen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Vor allem in der ersten Saisonhälfte hat die Mannschaft gezeigt, dass sie oben mitmischen kann. Bis kurz vor der Winterpause machte das Team dem Spitzenreiter aus Koblenz gehörig Druck. Doch derzeit hakt es ein bisschen. Mehr erfährt man auf Die Rheinpfalz.

TSG Pfeddersheim

Pfeddersheim teilt sich ein Schicksal mit Mechtersheim. Derzeit stehen beiden punktegleich auf dem vierten bzw. fünften Platz. Wenn die Mannschaft von Marc Heidenheim noch auf den Aufstiegsplatz will, müssen sie ab sofort alles gewinnen und Koblenz im Gegenzug alles verlieren. Zudem dürften die Konkurrenten auch keine Punkte mehr holen – ein nahezu aussichtsloses Unterfangen.

Spannend dürfte es an den letzten Spieltagen der diesjährigen Oberliga Saison in Rheinland-Pfalz trotzdem allemal werden.

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