Menü Zuhause

Bürgermeister dankt Stammenzellenspendern

Zuletzt aktualisiert am 3. Juni 2021 18:52 Uhr von Presse-Eifel

„Leukämie könnte jeden treffen, deshalb war es für mich selbstverständlich, dass ich helfe, wenn ich kann“, erzählt Markus Goertz, Mitarbeiter der Technischen Dienste der Stadt Euskirchen. Geholfen hat er, indem er Stammzellen gespendet und damit einem anderen Menschen das Leben gerettet hat. Zusammen mit Kita-Mitarbeiterin Laura Gade war er zu Gast bei Bürgermeister Sacha Reichelt. Eingeladen hatte der Erste Bürger die Beiden, um sich für ihr Engagement zu bedanken. Auch Laura Gade hat vor wenigen Wochen einem anderen Menschen mit einer Knochenmarkspende die Chance auf ein neues Leben ermöglicht.

„Man hört so oft von Kindern, die von Leukämie betroffen sind“, erzählt die Kita-Mitarbeitern. Deshalb war es für die junge Frau selbstverständlich, sich typisieren zu lassen und dann auch zu helfen, als sie als Spenderin ausgewählt wurde.

Der Weg zur Typisierung war für beide unterschiedlich. Laura Gade wurde auf einer Fortbildung im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes bei der Stadt Euskirchen angesprochen und kam so in Kontakt mit der Stefan-Morsch-Stiftung, bei der sie sich typisieren ließ. Markus Goertz hingegen ließ sich mit den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen der regelmäßigen Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz typisieren.

„Wir gehen ins Feuer – da können wir diese Kleinigkeit auch noch machen“, sagt er.

Nach dem Spendenvorgang waren Beide schon am nächsten Tag wieder auf den Beinen und sind überzeugt, dass sie sofort wieder spenden würden, wenn sie gefragt wären.

Doch längst nicht jeder ist typisiert und bereit zu spenden, weshalb viele Betroffene lange oder gar vergebens auf eine passende Spende warten. Auch aus diesem Grund nutzte Bürgermeister Reichelt die Gelegenheit, um den beiden nicht nur für ihre Bereitschaft zur Spende zu danken, sondern auch, um andere Menschen zu animieren, sich ebenfalls als potenzielle Spender registrieren zu lassen.

„Ich hoffe, dass sich an diesem beispielhaften Verhalten andere orientieren“, so der Bürgermeister.

In Zeiten der Pandemie können die großangelegten Typisierungsaktionen nicht stattfinden, weshalb es umso wichtiger ist, dass jede/r Einzelne die Initiative ergreift und sich registrieren lässt. Dafür gibt es viele Wege:

https://stefan-morsch-stiftung.com/

https://www.stammzellspenderdatei.de/

https://www.dkms.de/aktiv-werden/spender-werden

Bildquellen:

  • Stammzellenspender: Kreisstadt Euskirchen

KategorienPresse-Eifel

Presse-Eifel