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Kinderfeuerwehr mobil gemacht

Kinderfeuerwehr mobil gemacht

•      Feuerwehrnachwuchs verfügt nun über eigenen Kleinbus

•      Neues Warnfahrzeug zur Alarmierung der Bevölkerung

Die Kinderfeuerwehr Zülpich ist eine echte Erfolgsgeschichte! Seit ihrer Gründung im September 2017 erfreut sich die zu diesem Zeitpunkt erste Einrichtung ihrer Art im Kreis Euskirchen großer und stetig wachsender Beliebtheit. Zurzeit sind 30 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren in der Kinderfeuerwehr aktiv, 15 weitere stehen auf der Warteliste. Betreut werden die Kinder von 17 engagierten Frauen und Männern unter der Führung von Stadtkinderfeuerwehrwart Thorsten Ley und dessen Stellvertreterin Christina Schönborn.

Die Kinderfeuerwehr trifft sich einmal im Monat an wechselnden Standorten. Auf dem Programm stehen bei den Treffen zum Beispiel Ausflüge, Wanderungen und Informationsbesuche. Um die Mobilität der Kinderfeuerwehr zu steigern, hat die Stadt Zülpich ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) angeschafft, das nun im Beisein von Bürgermeister Ulf Hürtgen sowie den Leitern der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zülpich, Stadtbrandinspektor Jörg Körtgen und Stadtbrandinspektor Mario Zimmermann, offiziell übergeben wurde.

44.000 Euro hat das Fahrzeug, ein Peugeot-Kleinbus mit neun Sitzplätzen, gekostet. Das Land NRW hat die Anschaffung mit einer Förderung in Höhe von 31.000 Euro unterstützt. „Das ist eine gute Investition“, sagte Bürgermeister Hürtgen bei der Fahrzeugübergabe. „Denn nur durch die Akquise von Nachwuchskräften können wir unsere Feuerwehr zukunftssicher machen.“

Aber nicht nur die Zülpicher Kinderfeuerwehr wurde mobil gemacht, die Freiwillige Feuerwehr der Römerstadt verfügt seit kurzem auch über ein Warnfahrzeug. Mit diesem Fahrzeug, einem Peugeot 3008, soll die Bevölkerung im Katastrophenfall alarmiert werden. Auch an der Anschaffung des Warnfahrzeugs, hat sich das Land NRW mit einer Zuwendung in Höhe von 37.500 an den Gesamtkosten in Höhe von 42.000 Euro beteiligt. Und auch hier spricht Bürgermeister Ulf Hürtgen von einer sinnvollen Investition: „Dadurch kann eine flächendeckende Alarmierung der Bevölkerung gewährleistet werden.“

Bildquellen:

  • Feuerwehrfahrzeuge: Stadt Zülpich