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Pkw auf Bahnübergang von Zug erfasst

Zuletzt aktualisiert am 9. März 2016 19:32 Uhr von Presse-Eifel

Nettersheim (ots) – Mit schweren Verletzungen musste am Dienstag
(22.28 Uhr) eine 72-jährige Frau aus Nettersheim nach einem Unfall am
Bahnübergang Nettersheim ins Krankenhaus gebracht werden. Die Frau
wollte mit ihrem Pkw den Übergang in Richtung der Straße „Auf der
Aerk“ überqueren. Sie beachtete nicht das Rotlicht der Signalanlage
am Bahnübergang und fuhr vermutlich zwischen den Halbschranken
hindurch über die Gleise. Dabei wurde der Pkw hinten links von einem
Zug erfasst, der in Richtung Gerolstein unterwegs war. Das Fahrzeug
wurde über die Straße „Auf der Aerk“ hinausgeschoben und kam an einem
Zaun zum Stillstand. Die Schwerverletzte wurde zunächst in ein
Krankenhaus gebracht und im Anschluss in eine Klinik geflogen. Das
Zugpersonal und Fahrgäste blieben unverletzt. Die Überprüfung der
Signal- und der Schrankenanlage ergab keinen Hinweis auf eine
Störung. Die Bahnstrecke war bis 1.19 Uhr gesperrt.

 

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72-Jährige befährt mit PKW Bahnübergang in Nettersheim trotz geschlossener Halbschranken, wird von einer Regionalbahn erfasst und verletzt

 

Aachen, Euskirchen (ots) – Am Dienstagabend um 22.38 Uhr wurde die Leitstelle der Bundespolizei in Aachen durch die Notfallleitstelle der DB-AG in Duisburg darüber informiert, dass es auf der Strecke Köln – Trier im Streckenabschnitt Mechernich/Scheven am Bahnübergang Auf der Aerk/Nettersheim (Bahnkilometer 62.543) zu einem Verkehrsunfall / Bahnbetriebsunfall mit Personenschaden kam. Der Treibfahrzeugführer der Regionalbahn RB 24 (Zugnummer 11449) hat die Leitstelle Duisburg über den Unfall informiert, die daraufhin um 22.33 Uhr die Strecke sperrte. Als die Streife der Bundespolizei um 23.20 Uhr am Unfallort eintraf, waren bereits Rettungskräfte der Feuerwehr, ein Notarzt und der Notfallmanager der DB-AG vor Ort. Der Notarzt schätzte die Verletzungen der 72-jährigen Fahrerin als mittelschwer ein und ließ sie zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Euskirchener Krankenhaus einliefern. Der Triebfahrzeugführer hatte das Fahrzeug bei der Annäherung an den geschlossenen Bahnübergang gesehen. Ob die Fahrerin den sich nähernden Zug erkannt hatte, ist noch nicht bekannt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Als der Triebfahrzeugführer erkannte, dass der PKW trotz geschlossener Halbschranken den Bahnübergang befuhr, leitete er eine Schnellbremsung ein und gab ein Dauerwarnsignal ab. Trotz des eingeleiteten Bremsmanövers konnte ein Zusammenstoß mit dem PKW nicht verhindert werden. Der Zug kam ca. 100 Meter weiter zum Stehen und der PKW wurde gegen den Zaun eines angrenzenden Grundstücks geschoben. Am PKW entstand Totalschaden und der Zug wurde nur leicht beschädigt. Der Notarzt nahm die 13 Fahrgäste in Augenschein und konnte bestätigen, dass sich keiner der Fahrgäste während der Schnellbremsung und des Zusammenstoßes verletzt hatte. Sie konnten mit bereitgestellten Taxen ihre Fahrt fortsetzen. Durch die Bundespolizei und die Deutsche Bahn wurden alle Spuren und Daten gesichert. Die weitere Sachbearbeitung erfolgt durch die Kreispolizeibehörde Euskirchen. Der verunfallte Zug wurde zur weiteren Sicherung von Spuren im Bahnhof Nettersheim abgestellt. Die Strecke wurde um 01.19 Uhr wieder freigegeben. Durch den Unfall kam es bei 3 Zügen zu insgesamt 274 Minuten Verspätung.

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Bildquellen:

  • Nettersheim VU Zug: OTS

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