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Plangenehmigung für den Hochwasserschutz am Rotbach

Plangenehmigung für den Hochwasserschutz am Rotbach

Der Kreis Euskirchen hat die geplante Hochwasserschutzmaßnahme des Erftverbandes am Rotbach bei Zülpich-Sinzenich genehmigt. Die Planung des Erftverbandes sieht vor, eine breit ausgezogene Verwallung mit flachen Böschungen zum Schutz der Ortslage Sinzenich vor Hochwasser anzulegen. Das benötigte Erdmaterial für die Verwallung wird vor Ort durch die Anlage einer Sekundäraue gewonnen. Der Rotbach wird hierbei in ein neues, leitbildkonform gestaltetes, mäandrierendes Gewässerbett innerhalb der Sekundäraue verlegt. Dadurch werden gleichzeitig die Ziele des Hochwasserschutzes und der Verbesserung der ökologischen Gewässerstruktur verfolgt.

Als nächste Schritte sind die Erstellung der Ausführungsplanung und der Ausschreibungsunterlagen vorgesehen. Mit dem Beginn der Baumaßnahme wird im Frühjahr 2021 gerechnet. Die Maßnahme kostet zirka 700.000 Euro und wird mit bis zu 80 Prozent vom Land gefördert.

Vor Ort weist seit einigen Tagen eine Informationstafel auf den baldigen Baubeginn hin. Darauf werden auch die geplanten Maßnahmen optisch  und inhaltlich erläutert. „Wir schaffen hier nicht nur in punkto Hochwasserschutz eine deutliche Verbesserung, sondern auch aus ökologischer Sicht“, sagte Erftverband-Vorstand Dr. Bernd Bucher beim Ortstermin in Sinzenich.

Sehr zur Freude von Ortsvorsteher Josef Heinrichs: „Ich bin froh und dankbar, dass die Probleme nach dem Hochwasser im Jahr 2016 sofort aufgegriffen wurden und es hier nun zu einer sehr guten Lösung für Sinzenich kommt.“

Dem konnte Bürgermeister Ulf Hürtgen nur beipflichten: „Hier wurde eine optisch ansprechende und sinnvolle Lösung gefunden, die in jeder Hinsicht mehr als beruhigend ist.“

Bildquellen:

  • Hochwasserschutz Sinzenich: Stadt Zülpich / Torsten Beulen