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Wittlich – Mit Handy am Steuer und deutlich überladen

UPDATE: 10. März 2023 12:36

In den letzten beiden Tagen führten Beamte der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier Kontrollen des gewerblichen Güterkraftverkehrs mit Schwerpunkt Holztransporte rund um Wittlich durch. Dabei erwischten die Beamten mehrere Fahrer mit Handy am Steuer und zwei völlig überladene Holztransporte.
Am Dienstagmorgen stoppten die Beamten einen mit Fichtenholz beladenen Holztransport auf dem Weg vom Hunsrück zum Sägewerk in Belgien. Bereits Ende November und vor einer Woche wurden von den Beamten gleichartige Holztransporte und von derselben Firma wegen deutlicher Überladung, jedes Mal um die 50t und mehr Gesamtgewicht, beanstandet. Bei einer Verwiegung auf einer Waage wurde auch hier wiederum eine deutliche Überladung festgestellt. Der Holztransport brachte satte 51,5 Tonnen auf die Waage.

Nachdem ein Teil der Fichtenstämme auf einen anderen Holztransport umgeladen worden war, durfte der Fahrer seine Fahrt zum Sägewerk fortsetzen.

Am gestrigen Mittwochmittag stoppten die Beamten einen weiteren Holztransport mit Buchenstämmen beladen auf dem Weg von Trier in ein Sägewerk in Hessen. Auch hier wurde bei einer Verwiegung auf einer Waage eine deutliche Überladung festgestellt, hier wurden dann 49,3t festgestellt.

Auch hier durfte der Fahrer erst seine Fahrt fortsetzen, nachdem ein Teil der Buchenstämme auf einen anderen Holztransport umgeladen worden war.

Gegen beide Fahrer erwartet nun ein höheres Bußgeld und gegen die verantwortlichen Firmen wird jeweils ein Verfahren eingeleitet wonach der Frachterlös eingezogen werden kann (Vermögensabschöpfung).

Aufgrund der Vielzahl an festgestellten Überladungen bei Holztransporten in der jüngsten Vergangenheit, wird die Polizei ihre Kontrolltätigkeiten dahingehend weiter intensivieren.

Bei weiteren Kontrollen wurden von den Beamten zudem noch mehrere Fahrer festgestellt, die während der Fahrt verbotenerweise mit Handy am Steuer unterwegs waren. Diese Fahrer erwartet neben einem Bußgeld von 100 Euro und einen Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg.
Außerdem stellten die Beamten noch bei einigen Fahrer Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest. Des Weiteren wurden bei zwei Sattelzügen zollrechtliche Verstöße festgestellt.

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