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Bundespolizei und Backwaren: Berliner gestohlen – Rauschgift im Brötchen

Prüm (ots) – Am Fastnachtsdienstag hatte die Bundespolizei zwei appetitliche Vorgänge auf dem Tisch:

In Koblenz begann der Diebeszug einer 56 Jahre alten Frau in einer Bäckerei im Koblenzer Hauptbahnhof. Dort lies sie zwei Tüten mit jeweils vier Berlinern mitgehen. Anschließend suchte sie eine Buchhandlung auf, um dort eine Zeitschrift, ein Buch und eine Postkarte zu stehlen.

Gegen die Frau bestand ein aktuelles Bahnhofsverbot, das sie mit ihrem Diebeszug durch die Geschäfte aber ignorierte. Das wunderte die Bundespolizisten dann auch weniger. Ein nach der Tat am frühen Nachmittag bei der Andernacherin durchgeführter Alkoholtest ergab den Wert von 2,8 Promille.

Die Bundespolizei stellte das Diebesgut sicher, erteilte der Frau einen Platzverweis und leitete Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch und Diebstahl ein.

Die Bundespolizei in Prüm machte hingegen eine besondere Erfahrung: Brötchen dienen nicht nur der Ernährung des Menschen, sondern auch als Versteck für Rauschgift.

Bei der Durchsuchung eines verdächtigen Fahrzeuges fanden die Bundespolizisten knapp drei Gramm Marihuana im Innenleben eines Brötchens. In einem Plastikbeutel eingerollt und zugeklappt, erweckte die Semmel zunächst den Eindruck eines gut belegten Brötchens. Dem ersten Eindruck trauten die Bundespolizisten nicht, klappten es auf und fanden an Stelle von Wurst das Rauschgift. Das Brötchen hatte der 26 Jahre alte Mann in einer Tasche versteckt, die im Fußraum des Autos lag. Im Kofferraum fanden die Beamten weitere drei Tütchen mit zusammen knapp zwei Gramm Marihuana in einem Rucksack.

Die Bundespolizei stellte das Rauschgift sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

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