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Große Fortschritte im Gewerbegebiet

Zuletzt aktualisiert am 19. März 2015 16:59 Uhr von Presse-Eifel

Vier Kilometer Kanal für Obergartzem III gebaut – Im Sommer ist die Enzener Straße wieder befahrbar

Mechernich-Obergartzem – Auf Hochtouren läuft die Erschließung des Gewerbegebietes Obergartzem III. „Der Kanalbau ist abgeschlossen, zurzeit werden die Versorgungsleitungen verlegt“, berichtet Mario Dittmann, zuständiger Teamleiter Straßen bei der Stadt Mechernich und Zweiter Betriebsleiter der Stadtwerke. Einmal wöchentlich trifft er sich mit den Verantwortlichen des Planungsbüros und der Baufirma zum Lagegespräch vor Ort.

Insgesamt vier Kilometer Kanal wurden gebaut, seit Ende Juni 2014 der symbolische erste Spatenstich stattgefunden hat. Dabei musste teils sechs Meter tief gebaggert werden, um gigantische Abwasserrohre von bis zu 1,60 Metern Durchmesser unter die Erde zu bringen. „Die sind nötig, um die großen Regenwassermengen, die hier anfallen können, abzuleiten“, erläutert Dittmann. Immerhin wird die insgesamt 30 Hektar große Erweiterungsfläche des Gewerbegebietes irgendwann einmal größtenteils versiegelt sein – und dementsprechend groß auch die in den Kanal ablaufende Niederschlagsmenge.

Angelegt wurden getrennte Leitungs- und Kanalsysteme für Schmutz- und Regenwasser, da die Trennkanalisation die Kläranlage deutlich entlastet – zum einen ökologisch, zum anderen verringern sich auch die Betriebskosten. Derzeit sind die Mitarbeiter der mit den Erschließungsarbeiten beauftragten Tiefbaufirma Schilles damit beschäftigt, die Versorgungsleitungen für Trinkwasser, Gas, Strom, Telekom und Beleuchtung zu verlegen. Sind diese Arbeiten erledigt, folgt der Ausbau der Straßen im Gewerbegebiet und die Erneuerung der Landstraße 11/Enzener Straße von der Ampel an der B 266 bis zum Ende des Gewerbegebietes an der Stadtgrenze zu Zülpich. Dazu wird auch der Bau eines Kreisverkehrs in Höhe des Krewelshof gehören.

Obwohl die lang andauernde Vollsperrung der Enzener Straße für Unmut bei den Berufspendlern sorgt, ist sie nach Einschätzung der Verantwortlichen unabdingbar. „Die Unfallgefahr wäre durch die enorme Bautätigkeit viel zu groß, zumal die Baustellenfahrzeuge die Straße ständig überqueren müssen. Weiterhin musste mit sämtlichen Ver- und Entsorgungsleitungen mehrfach durch die Straße gequert werden“, begründet Mario Dittmann und bittet weiterhin um Verständnis für die Maßnahme. Wann wird die Straße wieder für den Verkehr freigegeben? „Im Sommer“, sagt Planer Werner Regh von der Mechernicher MR Ingenieurgesellschaft.

Dass dies möglicherweise bereits Anfang der zweiten Jahreshälfte sein könnte, ist größtenteils der Verdienst der Floisdorfer Baufirma Schilles und ihrem Bauleiter Jochen Hochgürtel, denen Dittmann hervorragende Arbeit attestiert: „Bisher hat alles sehr gut geklappt.“

Rund vier Millionen Euro investieren Stadt und Stadtwerke Mechernich in die Erschließung der Fläche, mit der sie nach dem überaus erfolgreichen Gewerbegebiet „Monzenbend“ in Kommern bereits zum zweiten Mal in Autobahnnähe ein neues Gewerbegebiet auf der nördlichen Seite der Bundesstraße 266 bereitstellen.

Die Grundstücke auf der Erweiterungsfläche befinden sich bereits in der Vermarktung, Interessenten können sich ab sofort mit der Stadt Mechernich in Verbindung setzen. Die Grundstücke sind zwischen 3000 und fast 75.000 Quadratmeter groß, der Kaufpreis pro Quadratmeter beträgt zwischen 45 und 55 Euro. „Dabei handelt es sich um eine grobe Parzellierung, die noch nach Kundenwunsch geändert werden kann“, sagt Mario Dittmann. Ansprechpartner sind Peter Dierichsweiler, Tel. 02443/494220, p.dierichsweiler@mechernich.de oder Dennis Müller, Tel. 02443/494221, d.mueller@mechernich.de.

pp/Agentur ProfiPress

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