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Verhaltenshinweise zur Hitzewelle

Zuletzt aktualisiert am 7. April 2019 11:02 Uhr von Presse-Eifel

KREIS EUSKIRCHEN. Angesichts der gegenwärtigen Hitzewelle mit hochsommerlichen Temperaturen weit jenseits der 30 Grad Celsius besteht gegenwärtig eine Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes.

Die die ungewohnt hohen Temperaturen stellen den Organismus vor einige Probleme. Schwitzen, Mattigkeit und Kreislaufschwäche sind die unerwünschten Nebenwirkungen hoher Gradzahlen. Besonders sensibel reagieren Menschen mit einem ohnehin geschwächten Kreislauf auf die Hitze. Zu ihnen zählen chronisch Kranke (besonders gefährdet sind Herzkranke und Menschen mit Bluthochdruck), Demenzkranke, Ältere, Pflegebedürftige, kleine Kinder und Babys.

Die Feuerwehren im Kreis Euskirchen geben daher folgende Verhaltenshinweise:

Bei den hohen Temperaturen sollte man regelmäßig und ausreichend trinken. Gute Durstlöscher sind Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen. Auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder schwarzen Tee sollte man aufgrund ihrer aufputschenden Wirkung verzichten oder nur in geringen Mengen zu sich nehmen. Schwere Kost fordert den Körper zusätzlich, weil sie aufwendig verdaut werden muss. In der Mittagshitze als Snack für zwischendurch gut geeignet ist daher Obst. Es liefert außer Vitaminen und Mineralstoffen auch Wasser. Vor allem Melonen, Tomaten und Gurken können den Flüssigkeitshaushalt aufbessern.

Am Tag sollte man die Fenster geschlossen halten, um möglichst wenig Wärme hereinzulassen und nur lüften, wenn es unbedingt notwendig ist, also wenn Geruchs- oder Schadstoffe raus müssen. Immer dann, wenn es draußen kälter ist als drinnen, also vor allem nachts und früh am Morgen, sollte man die Fenster öffnen, um kalte Luft herein zu lassen. Bei den hohen Temperaturen sollte man tagsüber eine helle, luftige Kleidung aus Baumwolle und Naturfasern tragen. Körperliche Aktivitäten und Anstrengungen sollten möglichst vermieden werden.

Große Hitze belastet den Körper. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten, Hitzekrämpfe und ein Hitzschlag können die Folgen sein. Folgende Warnzeichen des Körpers sollten ernst genommen werden:

Heftige Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, ein ungewohntes Unruhegefühl, trockene Haut und Lippen, ein Hitzekollaps.

Informationen zu aktuellen Warnungen – insbesondere vor Gewittern mit Starkniederschlägen – finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes unterwww.dwd.de

Weiterhin bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in einem Flyer weitere Verhaltenshinweise:

Bildquellen:

  • Info: Euregiophoto

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